LOS Lehrinstitut Finanzierung

Finanzierung Existenzgründung

"Nur selten ist ein Gründer in der Lage, sein Vorhaben ausschließlich mit eigenen Mitteln zu finanzieren. In der Regel müssen Kredite in Anspruch genommen werden, um die ersten Investitionen zu tätigen und die eigenen Lebenshaltungskosten so lange bestreiten zu können, bis ein LOS dauerhaft Gewinn abwirft."


Gute Vorbereitung

Am Weg zur Bank führt also kein Weg vorbei. Für Sie ist dies von großem Vorteil. Untersuchungen und auch die Erfahrungen des LOS-Verbundes zeigen nämlich, dass Existenzgründer, die auf Existenzgründungsdarlehen ihrer Bank zur Finanzierung ihrer Gründung angewiesen sind, besser und gründlicher auf den Start in die Selbstständigkeit vorbereitet sind. Dies liegt unter anderem darin begründet, dass diese Existenzgründer für die Bankgespräche einen Businessplan vorbereiten und somit alle Geschäftsprozesse bereits im Vorfeld sorgfältig durchdenken und planen. Die gründliche Vorbereitung wiederum ist der erste Schritt zum späteren Erfolg. Daher lautet die erste Regel: Bereiten Sie sich detailliert vor! 



Finanzierung

Um ein eigenes LOS-Lehrinstitut zu gründen oder ein bestehendes Institut zu übernehmen, muss die Finanzierung gesichert sein. Dabei ist die Höhe des Investitionsvolumens von verschiedenen Faktoren abhängig, wie z. B. von der Mietsituation vor Ort, den Kosten für die Ausstattung der Geschäftsräume, aber auch von den notwendigen Mitteln zur Deckung des eigenen Lebensunterhalts. 


Finanzierung

Startkapital

Zur Gründung eines neuen oder zur Übernahme eines bestehenden LOS-Instituts sollten Sie über ein Startkapital von ca. 30.000 bis 50.000 Euro verfügen, das sich aus Eigen- und oder Fremdkapital zusammensetzen kann. In diesem Investitionsvolumen sind folgende Kostenpunkte enthalten:

1. Die Einstiegsgebühr in den LOS-Verbund inkl. aller Kosten für Ausbildung, Einarbeitung, die zweiwöchige Basisschulung, Hospitation und Materialbereitstellung,

2. Investitionen in die Ausstattung der Räume für ein neues Institut oder für den Kauf eines bestehenden Instituts und

3. Die Betriebskosten der Startphase, insbesondere für die Miete der Räume, den laufenden Geschäfts­betrieb, der Eröffnungswerbung sowie eine Liquiditätsreserve für den eigenen Lebens­unterhalt in den ersten drei Monaten ab Start.  



Finanzierungs­‍möglichkeiten

Zur Finanzierung Ihrer Existenzgründung gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:  

Sie können die Summe komplett über eigene Mittel finanzieren oder mit einem Bankkredit über eine Bank Ihrer Wahl abdecken – komplett oder teilweise. Das Vorhandensein von Eigenkapital ist dabei hilfreich, in bestimmten Fällen vergibt die Bank Existenzgründungsdarlehen aber auch ohne Eigenkapital. Grundlage für erfolgreiche Bankverhandlungen ist immer ein ausgefeilter Businessplan, bei dessen Erstellung Sie ausführliche Unterstützung vom LOS-Verbund erhalten.

 

Die Förderung einer Existenzgründung ist auch mit dem "ERP-Gründerkredit – StartGeld" der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) möglich und wird häufig genutzt. 


>> Weitere Informationen zur Existenzgründung mittels zum KfW-Gründerkredit finden Sie auf der Webseite der KfW.